Irland auf dem Kirchentag wird von einer privaten Projektgruppe „(Nord)Irland auf dem Kirchentag“ geplant und durchgeführt. Verantwortlich: Gina Apoyan, Florian Ganser und Christian Ludwig; Schwarzer Weg 25, 47447 Moers; Telefon: 02841-930 221, chr.ludwig@web.de
ACHTUNG - Vergangenheitsform! Das alles war im Mai des Jahres 2010 - beim zweiten Ökumenischen Kirchentag in München.. So hat unsere Kirchentagsarbeit (groß) angefangen - und dieses Jahr, 2011 beim 33. Deutschen Evangelischen Kirchentag in Dresden, machen wir alles ein bißchen anders - und etwas kleiner. Was genau, steht derzeit nur auf unserer Eingansseite (bis auf das Rätseln, das den Samstag noch umgibt). Unsere vielen Links jedoch und unsere vielen hier zugänglich gemachten Materialien, vor allem: unsere 'alte' Kirchentagsbroschüre ist noch immer aktuell. Wir haben sie im letzten Jahr mit Blick auf Dresden in so großer Auflage gedruckt, daß wir genügend Exemplare vor Ort dabei haben werden. Ihr könnt sie allerdings hier auch downloaden.
Das war unserer inhaltlicher Ausgangspunkt in München 2010:
Ohne Hoffnung, ohne gelebte Ökumene vor Ort, ohne die Kirchen, ohne die vielen Personen mit einer Vision hätte es den langen Weg zum Frieden in Belfast, (London) Derry und in ganz Nordirland nicht gegeben. Doch was waren die Ursachen des Konflikts? Und wie wurden sie – in Teilen - überwunden? Ist der Frieden seit dem Karfreitagsabkommen im Jahr 1998 unumkehrbar? Welche Anstrengungen müssen folgen, damit die beiden communities unbeschwert und in gegenseitiger Achtung der unterschiedlichen Traditionen endgültig und friedlich zusammenarbeiten?

Ich bin 42 Jahre alt, geboren in Rosenheim, Bürokauffrau und im MÜNCHENSTIFT im Bereich Fort- und Weiterbildung tätig. Durch langjährige Jugendarbeit in einem katholischen Jugendverband (Malteser Jugend) und Mitwirkung in diversen Organisationsleitungsteams bei verschiedenen Großveranstaltungen habe ich viel Erfahrung gesammelt (z. B. bei der jährlichen Jugendkorbinianswallfahrt, den „Tagen der Begegnung“ beim Weltjugendtag, der internationalen Ministrantenwallfahrt nach Rom, für den Kreisjugendring, beim Papstbesuch).
Ich freue ich mich auf den Abend der Begegnung beim Ökumenischen Kirchentag und auf die vielen dort anwesenden Organisationen, die für die Ökumene und den Frieden in Nordirland „kämpfen“, zusammen mit uns Ökumene feiern und sich in München selber präsentieren.
Ebenso freue ich mich auf ein unser facettenreiches „House of Ireland“, für das der MÜNCHENSTIFT Räumlichkeiten zur Verfügung stellt – für mich ein Heimspiel!
Mit Irland/Nordirland bin ich bereits als Klosterschülerin im Kloster Frauenchiemsee im Alter von 16 Jahren in Berührung gekommen. Das Kloster wurde vom Hl. Virgil, einem irischstämmigen Bischof von Salzburg im 8. Jh., gegründet und war deshalb oft Anlass für den Besuch kirchlicher Vertreter aus Irland, z. B. durch Kardinal Tomás Ó Fiaich. Viele dieser Kontakte bestehen nun schon seit weit über zwanzig Jahren und wurden in diesem Zeitraum intensiviert. Viele neue Begegnungen kamen hinzu, die mich mit Irland und vor allem Nordirland sehr „vertraut“ machten.
Und die anderen Mitglieder unseres Moers-Münchner Team lernen Sie am besten in Dresden selbst persönlich kennen - wir hatten zum Schluß keine Zeit mehr für eine umgangreiche Aktualisierung dieser Seiten:
* Daniel Rautenberg
* Kornelia Ludwig
* Thomas Stankiewicz
* Laura Stankiewicz
* Marc Voelke
* Jan Freydendahl-Seest
* Noirin Lynch (noch nicht bestätigt)
* und vielleicht noch die ein oder andere Person mehr...
Und n o c h ein PS:
Inzwischen sind die hier beschriebenen Personen tatsächlich mindestens ein Jahr älter geworden....
34 Jahre alt, geboren und wohnhaft in München, Königreich und Freistaat Bayern. Die römisch-katholische Konfession gibt mir in meinem Leben Unterstützung. Ich lebe sie seit vielen Jahren zum einen im Beruf als staatlich anerkannter Rettungsassistent im öffentlichen Dienst, zum anderen in ehrenamtlicher Arbeit als Stadtjugendleiter bei der Malteser Jugend München.
Für die Malteser Jugend war ich im Organisationsleitungsteam der Jugendkorbinianswallfahrt mit jährlich ca. 10.000 Besuchern, bei „3 Tage Zeit für Helden“, einem Jugendprojekt des Kreisjugendrings (KJR), sowie als Helfer auf dem Oben Ohne Open Air, einem Konzertfestival des KJR München, und bei verschiedenen anderen kleineren Veranstaltungen tätig.
Mein erster Kontakt mit Irland und Nordirland war vor etwa 18 Jahren als jugendlicher Tourist, nachdem ich zuvor in England einen Sprachkurs „English Conversation“ besucht hatte. In diesem Urlaub kam ich erstmals live mit dem „Irlandkonflikt“ in Berührung – an der Grenze, die damals noch bewacht war und an der jedes Auto eingehend kontrolliert wurde, sowie in Gesprächen mit Einheimischen, die sich sehr mit ihren Aussagen zurückhielten, was mich wiederum neugierig machte. Seither bin ich diverse Male in Irland gewesen und habe über eine Freundin und in zufällig entstandenen Gesprächen einige Leute sowohl der Kirche als auch Privatpersonen kennengelernt.
Aus dem inzwischen gesammelten Wissen heraus bin ich gespannt auf die Ökumene, in der das mittlerweile im Friedensprozess gegenüber damals doch recht fortgeschrittene (Nord-)Irland diesen Kirchentag feiern wird. Ich freue mich auf angeregte Unterhaltungen und Diskussionen am Abend der Begegnung sowie überhaupt im „House of Ireland".
Ganz viele (wenn nicht die meisten) Fäden (teils auch offizieller) deutsch-irischer (Kultur-)Zusammenarbeit laufen in Moers am linken Niederrhein zusammen. Woher kommt das? Begonnen hat diese „Keltenliebe“ zwar privat noch viel früher, aber so richtig „öffentlich“ wurde sie erst vor 27 Jahren mit dem Reisebüro Gaeltacht Irland Reisen im Jahr 1983 (das seit gut zwei Jahren zusätzlich die Rolle des Travel-Centers/Reisebüros im großen Internetportal www.irish-net.de abgibt). Schnell kam damals das Europäische Bildungs- und Begegungszentrum (EBZ) Irland hinzu. Dann, im Jahr 1990, haben wir hier das Magazin irland journal und den passenden Verlag dazu „erfunden“ … Als Anstoßer und Ideengeber, so sehen mich viele – und wahrscheinlich haben sie alle Recht. Soweit zu Irland.
Es gibt aber mindestens eine zweite Biografie von mir, und die hat mit „Kirche“ zu tun. Wenn beide Eltern auch kirchenmusikalisch arbeiten (Organisten), liegt ein christliches „evangelisch-lutherisches“ Elterhaus nah (mal abgesehen vom mehrfachen Mitsingen des Weihnachtsoratoriums von Bach). Von der Jugendarbeit bei den Pfadfindern und -innen des damaligen VCP, jetzt CP, hin zu einem Lehrerstudium (mit Wahlfach ev. Theologie und anschließender zehnjähriger Berufsausübung) ist es auch nicht weit.
Wenn dann irgendwann „Irland“ hinzukommt, erklärt das gewisse Schwerpunkte auch der späteren Tätigkeit. Zum Beispiel, dass es dann bei Reiseprojekten des Europäischen Bildungs- und Begegnungszentrums (EBZ) Irland eindeutig mehr Jugend- wie Erwachsenengruppen aus dem kirchlichen Bereich gibt als anderswo. Und einen „Religionskrieg“ in Nordirland entlarvt man als zugleich politisch Interessierter auch schneller als das, was er eher ist: eine Spätfolge englischer Macht- und Eroberungspolitik, die schon immer zwangsläufig zu sozialen, gesellschaftlichen Verwerfungen geführt hat. Leider. Auf der ganzen Welt – und ebenso in (Nord-)Irland.
Aber: Alleine kann man ein solches Projekt wie „Irland auf dem Kirchentag“ nie realisieren. Man benötigt Partner und Freunde – und Spezialisten. Ich bin stolz auf das hier vorgestellte kleine Team (Neuzugänge sind möglich!) und auf das, was es in so kurzer Zeit mit viel Detailliebe und übergroßem Fleiß aus dem Boden gestampft hat. Und ich setze auf eine breite Mitarbeit von Irlandfreunden! Ohne Euch geht das alles nämlich auch nicht! Wir haben noch unendlich viel vor …
(58 Jahre alt, aus dem Königreich Baden stammend, verheiratet, 2 Töchter im Alter von 21 und 23 Jahren)